Freitag, 20. April 2012

Wochenende – oder: Ich kann nicht anders


Das traditionelle Wochenende, an dem man nicht seiner beruflichen Arbeit nachgeht, kenne ich schon ungefähr 2 Jahren nicht mehr. Das Wochenende ist bei mir eine Zeit, in der die Kinder im Haus sind, und nicht in der Schule, und mein Mann das Bad besetzt, obwohl er weiß, dass ich eine Kinderblase habe. Diese drei haben also ein mehr oder weniger traditionelles Wochenende. Ich irgendwie nicht.

Neulich habe ich mit Uwe darüber gesprochen. Es ging darum, wie schnell die Zeit vergeht und dass ja bereits Donnerstag sei und das Wochenende vor der Tür.

Die meisten Menschen verbinden mit dem Wochenende die Zeit mit mehr Zeit.

Ich muss euch was verraten: Ich kann kein Wochenende.
Andere können nicht stricken, oder nicht schwimmen. Ich kann nicht „Wochenende“. Tja, jetzt ist es raus.

Ich bin auch am Wochenende immer wieder im Büro (hoffentlich lesen das jetzt nicht meine Kunden und rufen mich auch am Samstag und Sonntag an), immer wieder in der Werkstatt und wenn nicht da, dann habe ich Fotojobs, AuPair-Treffen, Kundentermine im Showroom. Und dazwischen koche ich, bügle ich, treibe meine Kidner an o(der in den Wahnsinn), arbeite im Garten, treffe Freunde oder lade sie zum Essen bei uns ein, koche dann wieder, backe, und so weiter.
Äh, ist das irgendwie anders als in der Woche? Ein wenig, aber nicht wirklich.

Uwe meinte dazu, ich solle doch für mich das Wochenende so nennen: „the-other-days“.
Na dann: Ich wünsche euch schöne „the-other-days“!



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